Vom Geld zur Quelle

Hat man mit Hilfe der Geldarbeit die eigenen Blockaden zum Thema Geld aus dem Weg geräumt, kann man aus seiner inneren Quelle schöpfen.

Die Quellenarbeit (eigentlich ein Quellenvergnügen) entstand aus den Erkenntnissen der Forschungsarbeit von Peter König zum Thema Geld.

Dies ist nicht im Sinne von „Geldquelle(n)“ zu verstehen. Damit ist die Verbindung zu unserem Selbst gemeint. Zu unserer inneren Quelle.

Für den Erfolg einer Initiative ist es entscheidend, aus welcher Quelle die Person, die sie ins Leben gerufen hat, schöpft. Diese Person nennt man die auch „Quellenperson“.

Warum ist die Klarheit über die Quelle des Unternehmens so wichtig?

Unternehmungen, Projekte und Initiativen werden von Menschen ins Leben gerufen. Es ist immer eine Person, die als erste die Initiative ergreift oder die Idee in die Welt bringt.

Mit einer Initiative sind einige grundlegende Fragen verbunden:

  • Was war die ursprüngliche Idee, die zur Gründung der Unternehmung führte? Welche Initiative führte zur Gründung?
  • Was ist wichtig für den Fortschritt / den Fortbestand des Unternehmens und für die Unternehmensnachfolge?
  • Wie kann eine langfristig erfolgreiche Übergabe an die Folgegeneration oder einen Käufer gelingen? Nach welchen Kriterien sollte ein wachsendes Unternehmen strukturiert werden?

Aus der Beantwortung dieser und vieler weiterer Fragen entstanden im Laufe der Jahre die Quellenprinzipien.

Bis heute sind es 26 leicht verständliche und leicht nachvollziehbare Prinzipien, die genau beschreiben, was erfolgreiche Unternehmungen und Projekte, deren Wachstum und erfolgreiche Übergabe ausmacht.

Sie würden den Rahmen des Artikels sprengen und sind Gegenstand der Masterclasses sowie des Geld- und Kraftquellenseminarsvon Peter König.

Im Folgenden habe ich die wesentlichen, übergeordneten Elemente für euch zusammengefasst.

Die drei Kernthemen der Quellenprinzipien sind:

  • Ordnung – sie gibt es in jeder Organisation, die etwas realisiert.
  • Kollaboration – zwischen kreativen Menschen. Etwas, das wir meist nicht in unseren Ausbildungen gelernt haben, heute aber für Unternehmungen zu einer Schlüsselkompetenz wird, nicht nur in agilem Arbeiten. In unserem Bildungssystem wird meist nur Linearität vermittelt – Prozess- und Effizienzdenken: Ich nehme ein halbfertiges Produkt, ich entwickle es im Rahmen meiner Aufgaben und meines Budgets weiter und reiche es dann weiter. So wie es für die Zeit der beginnenden Industrialisierung wichtig war. Kreatives entsteht aber in Freiräumen, gemeinsam und eher instinktiv.
  • Nachfolge – eine gute Übergabe ist eine Kunst, wenn sie bewusst gemacht wird. Dabei ist es sekundär, ob es um Familiennachfolge, Veräußerung, Fusion oder die Nachfolge von Schlüsselpositionen im Unternehmen geht. Die Prinzipien, die beachtet werden sollten, sind die gleichen.

Die Quellenprinzipien bieten ein effektives Instrument für

  • die Betrachtungen von der Gründungs-Idee,
  • der dahinter stehenden Vision,
  • der Strategie zur Umsetzung, dem Wachstum der Initiative,
  • zur Delegation von Aufgaben und Zuständigkeiten,
  • zur erfolgreichen Regelung der Nachfolge in Unternehmen oder Projekten jeder Größenordnung.

Sie sind eine einfache Sprache, um Projekte erfolgreich zu realisieren und um Wachstum zu steuern.

Ein Vorgehen nach den Quellenprinzipien ermöglicht die heute so dringend notwendige Kreativität in Unternehmen und auch eine verstärkte Selbstführung.

Für die immer wichtiger werdender Organisationsformen, wie der agilen oder adaptiven Organisation, oder im Rahmen von Selbstführung und Selbstorganisation bieten die Quellenprinzipien einen wirksamen Ansatz.

Beachtet man die Quellenprinzipien entsteht im wahrsten Sinne des Wortes Flow 🙂

Im nächsten Teil erfahrt ihr, wie aus der Quelle eine Quellenorganisation erwächst.

Die Quellenprinzipien live erleben und kennenlernen: „Creating love in business and life“ mit Peter König und Barbara Kunz.

 

Diese Blogserie, bestehend aus 8 kurzen Teilen, erschien im Original auf https://evolvingstartup.org/de/